FCS-Motto
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Freie Comenius Schule Darmstadt - Wir machen Schule !

Schülerinnen und Schüler

 

Verantwortung - Mitbestimmung - Lernen lernen

Schüler und Schülerinnen an der FCS übernehmen Verantwortung für ihr eigenes Verhalten gegenüber Personen, Sachen und im Unterricht. Sie bestimmen die an der Schule geltenden Regeln aktiv mit. Indem sie soziale Teilhabe erfahren, gewinnen die Beteiligten Vertrauen in die Gestaltbarkeit von Gemeinschaft, erleben und erlernen Demokratie.

Schüler und Schülerinnen sind auch an der Gestaltung und Festlegung von Lerninhalten, Lernformen, Lernorten und Lerngesellschaft mit beteiligt. Die Schüler und Schülerinnen lernen Strategien und Methoden, um sich Wissen und Information selbständig anzueignen, zu verarbeiten und einzuordnen.

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Lehrling, Geselle, Meister

Die Schüler und Schülerinnen werden in altersgemischten Gruppen unterrichtet, wobei die Stammgruppen immer jeweils drei Jahrgänge umfassen. Die Erfahrungen mit jahrgangsübergreifenden Gruppen sind sehr positiv: Regeln, Rituale und Arbeitsstile haben sich in den Gruppen eingespielt und werden von einer Schülergeneration zur nächsten als Selbstverständlichkeit weitergegeben.

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Aus unserem Schulgesetz

An der FCS gilt die „Hörauf-Regel":
Wenn ein Schüler oder eine Schülerin von einem anderen oder einer anderen gestört, geärgert oder belästigt wird und „Hör auf!" sagt, so muss der andere oder die andere aufhören.
Jeder hat das Recht ungestört seine Meinung zu sagen, Vorschläge zu machen und Beschwerden vorzutragen. Dieses Recht schließt die Pflicht ein, anderen zuzuhören.
Niemand darf andere bedrohen oder unter Druck setzen oder körperlich oder seelisch verletzen.
Kinder und Erwachsene sind mitverantwortlich, dass sich jeder an der Schule wohlfühlen kann.
Jeder Mensch-ob Kind oder Erwachsener-ist für sein Handeln und die Folgen, die daraus entstehen, verantwortlich.
Tiere und Pflanzen müssen sorgsam behandelt werden.
Jedes Kind hat das Recht auf Hilfe durch Kinder und Erwachsene. Und es hat die Pflicht, einem anderen Kind zu helfen, so gut es kann. Das gilt beim Lernen genauso wie beim Streiten oder bei einem Unfall oder dann, wenn ein anderes Kind behindert ist.

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Elternangebote

Quartalsweise wählen sich die Kinder in Lehrerangebote und Elternangebote ein.

Die Themen ergeben sich meist aus einem Hobby heraus, aus dem beruflichen Hintergrund oder einfach aus Lust an einem bestimmten Inhalt. Es gibt sportliche Aktivitäten, Kreativ- und Kochangebote, Werken und Musizieren, Erkunden und Forschen. Hier einige Beispiele aus dem Angebotsspektrum: Kettenreaktion, Comics zeichnen, Balancieren & Jonglieren, Weihnachten in Schweden, Nähen, Salsa-Tanzen, Lieblingsgeschichten, Traumreisen, Kochen & Backen.

Meinungen von Schülern und Schülerinnen zu den Elternangeboten
- Es sind tolle Angebote, viel zum Aussuchen
- Wir dürfen viel mitreden und selbst entscheiden
- Es ist schön, auch getrennte Angebote für Jungen und Mädchen zu haben
- Eltern sind manchmal flexibler als die Lehrerinnen und Lehrer

Bei diesen Angeboten dürfen die Kinder auch gerne persönliche Wünsche äußern!

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Lehrerangebote

Hier werden von den Lehrern und Lehrerinnen im Quartalsrhythmus Themen angeboten, die ansonsten im Projektunterricht nicht unbedingt einen sicheren Platz haben. Die Schüler und Schülerinnen können aus den vielen verschiedenen Angeboten wählen, müssen aber innerhalb der 3 Jahre, die sie in ihrer Stammgruppe verbringen, bestimmte Angebote besucht haben. Vielfach ist der Erwerb von Diplomen möglich, die den Kindern erlauben, ohne erwachsene Begleitperson in den entsprechenden Werkstätten zu arbeiten.
Oft verbinden Lehrer und Lehrerinnen spezielle Neigungen und Kenntnisse mit der Vermittlung kreativer, handwerklicher oder sachkundlicher Inhalte.

Meinungen von Schülern und Schülerinnen zu den Lehrerangeboten:

Ronja: „... ich finde Lehrerangebote gut, weil man dort noch viel dazu lernen kann und das mal was anderes ist. Das Angebot Computer war sehr gut, weil ich da den Computer besser kennengelernt habe. Und außerdem finde ich das Gartenangebot von Rosa immer wieder sehr gut, da war ich jetzt schon drei Mal drin! ..."

Sven: „... und man sieht auch mal, was die Lehrer noch so alles machen können ..."

Luise: „... am besten fand ich das Lehrerangebot Märchenzeichnen. Da habe ich besser zeichnen gelernt. Danach konnte ich viel besser zeichnen. Jetzt weiß ich auch, wie das mit den Schattierungen richtig echt aussieht ..."

Martje: „... ich finde auch das Lehrerangebot Leder gut, weil ich schon ziemlich lange wissen wollte, wie man einen Jonglierball macht und weil man während des Arbeitens mal so richtig Quatsch machen kann und der Lehrer sogar mitmacht! Cool, nicht? ..."

Svenson: „... ich fand eigentlich jedes Angebot, in das ich bis jetzt reingekommen bin, toll. Am besten fände ich, wenn es endlich mal ein Stromangebot gäbe. Und ich finde sie einfach toll! ..."

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1. bis 3. Schuljahr, die Zeit in der U

Die Unterstufe besteht aus zwei altersgemischten Stammgruppen (U- Gruppen), die jeweils die Jahrgänge 1 bis 3 umfassen. Der überwiegende Teil des Unterrichts findet in der Stammgruppe statt. Für den Erwerb und das Training der Kulturtechniken Schreiben, Lesen und Rechnen gibt es feste Übungszeiten. Das individuelle Lerntempo der Kinder wird berücksichtigt. Im Mittelpunkt des Schulalltags stehen gemeinsam ausgewählte Themen der Gruppe sowie eigene Themen und Projekte der Kinder.
Der praktischen Arbeit in Werkstätten (Holz, Ton, Drucken, Malen, Garten) kommt von Anfang an große Bedeutung zu. Einmal wöchentlich findet der Gruppenrat statt, in dem die Kinder begleitet von den Lehrern und Lehrerinnen über das Zusammenleben nachdenken, d.h. Regeln entwickeln, Konflikte lösen und Vorschläge einbringen.
Die Anbahnung selbstständigen Lernens und das soziale Lernen sind weitere Schwerpunkte. Täglich bleibt viel Zeit für Bewegung und freies Spiel drinnen und draußen auf dem großen naturnahen Schulgelände.
Einmal im Jahr wird eine einwöchige Gruppenfahrt in den Odenwald durchgeführt. Quartalsweise wählen sich die Kinder in Lehrerangebote und Elternangebote ein.
Zur Orientierung hat jedes Kind ein Lernbuch, in dem seine Lernfortschritte dokumentiert werden.
Ab dem ersten Schuljahr schreiben die Kinder der U-Gruppen jede Woche einen eigenen Text. Jede/r entscheidet selbst, was er oder sie schreiben möchte-oft wird etwas Erlebtes beschrieben oder eine Geschichte erfunden. In ihren freien Texten berichten die Schüler und Schülerinnen häufig über Erfahrungen außerhalb der Schule und holen sie so in die Schule hinein. Sie werden selbstbewusster und mutiger beim Schreiben. Freie Texte kommen in der Gruppe sehr gut an. Die Kinder lernen sich durch die persönlichen Geschichten besser kennen.

Morgenkreis, zum Beispiel in der U
8.30 Uhr Der Gong oder die Triangel ertönen: »U 1-Schule«
Das Zeichen für den gemeinsamen Beginn im Kreis ist gesetzt. Von 8 bis 8.30 Uhr hatten wir Zeit anzukommen. Wir, das sind 24 Kinder, ein Lehrer und eine Lehrerin. Jetzt setzen wir uns auf die Sitzschlange, um mit der ganzen Gruppe den Schultag zu beginnen. »Ruhe, der Kreis fängt an. Bitte haltet euch an die Regeln« Mit diesen Worten eröffnet ein Schüler oder eine Schülerin jeden Morgen den Kreis. Sie leiten als Präsident oder Präsidentin jeweils eine Woche lang die Kreise, unterstützt von einem Helfer oder einer Helferin.

Wir sitzen in der Runde, sagen wie es uns geht, singen das Lied der Woche und lesen den Tagesplan. Gemeinsam stimmen wir uns auf den Tag ein.
»Tagesplan, wer will den Tagesplan vorlesen?« Das klingt dann zum Beispiel so:
Donnerstag 1. Block Übungszeit, 2. Block Thema, 3. Block Elternangebote.
Der überwiegende Teil des Unterrichts findet in der Stammgruppe statt. Für den Erwerb und das Training der Kulturtechniken Schreiben, Lesen und Rechnen gibt es feste Übungszeiten.

»Zehn Minuten Frühstückspause« Diese Worte beenden den Morgenkreis und leiten zur ersten Pause über. Sie beginnt dann, wenn wir mit dem Kreis fertig sind. »Hat jemand was zu sagen, zeigen oder zu erzählen?« Wir haben dann alle die Gelegenheit, etwas einzubringen. Manchmal sind es ganz handfeste Sachen, wie eine Kokosnuss oder eine Schlangenhaut. Hier hat das Platz, was uns momentan beschäftigt und was wir mit der Gruppe teilen möchten. Manchmal wird auch ein größeres Thema daraus.

Gruppenrat
»Hiermit ist der Gruppenrat eröffnet. « An einem Tag der Woche erzählen wir uns nichts gegenseitig im Kreis, sondern nutzen die Zeit, um über unser Zusammenleben in der Gruppe und in der Schule nachzudenken. Wir entwickeln Regeln, lösen Konflikte und bringen Vorschläge ein. Den Vorschlag für diese Variation des Morgenkreises hatte ein Kind im Gruppenrat gemacht. Die Mehrheit fand die Idee gut, seitdem verzichten wir einmal die Woche auf den Erzählkreis.

U-Gruppenfahrt
Einmal im Jahr wird eine einwöchige Gruppenfahrt in den Odenwald durchgeführt. Jedes Jahr fahren die U-Gruppen zusammen fünf Tage auf Schulfahrt in das Feriendorf Kröckelbach im Odenwald. Die Schulfahrt der U-Gruppen steht jedes Jahr unter einem anderen Motto. Das reichte bisher von „Steinzeit", „Natur Pur" und „Zirkus" über „Kröckelbach kreativ" bis zur fiktiven Stadt „Kröckelcity".

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4. bis 6. Schuljahr, die Zeit in der M

Die Mittelstufe besteht aus zwei altersgemischten Stammgruppen (M-Gruppen), die jeweils die Jahrgänge 4 bis 6 umfassen. Die Fächer Englisch und Mathematik werden in jahrgangsorientierten Kursbausteinen unterrichtet.
Während der täglichen Übungszeit erledigen die Schüler und Schülerinnen ihre Bausteinaufgaben und üben anhand individueller Materialien zu den einzelnen Fächern. Ihre Lehrer und Lehrerinnen begleiten sie in dieser Zeit.
Die Lernbereiche Verkehrserziehung, Natur und Technik, Musik, Darstellendes Spiel, Bildnerisches Gestalten und Arbeit mit dem Computer sind in Wahlpflichtangeboten in einem Dreijahresrhythmus organisiert. An den Donnerstagnachmittagen findet der Elternunterricht statt, aus dessen Angebotspalette frei und in vierteljährlichem Wechsel gewählt werden kann. In den Gruppenzeiten arbeiten die Schüler und Schülerinnen an persönlichen Themenschwerpunkten. Manchmal werden diese Themenschwerpunkte auch durch die Gruppe gewählt oder von den Lehrern und Lehrerinnen eingebracht. Alle erbrachten Leistungen, Bausteine und Angebote werden in einem Lernbuch festgehalten. Einmal im Jahr wird eine einwöchige Gruppenfahrt durchgeführt.
Besonders beliebt bei den Kindern in der M ist die „English Week". Das Ausprobieren der englischen Sprache steht dabei im Vordergrund. Zum Beispiel servieren sich die Schüler und Schülerinnen gegenseitig ein typisch englisches Frühstück und lernen dabei spielerisch den praktischen Umgang mit der ersten Fremdsprache.


M1 Gruppenrat
Einmal wöchentlich hält die M ihren Gruppenrat ab. Mit einer sogenannten „Dienstescheibe" werden die Ämter Präsident/Präsidentin, Helfer/Helferin und Protokollant/Protokollantin vergeben. Im Gruppenrat werden alle gruppenrelevanten Themen besprochen. Die Schüler und Schülerinnen bekommen Gelegenheit, Probleme anzusprechen, Vorschläge zu machen oder Kritik zu üben. Die Themen werden in der Gruppe besprochen und zur Abstimmung gebracht.

Gruppenthema in der M
Der Stundenplan der M-Gruppen sieht wöchentlich 6 Doppelstunden für die Arbeit an Projektthemen vor. Im ersten Quartal legen die Lehrer und Lehrerinnen ein Gruppenthema fest, im zweiten Quartal steht eine Lektüre im Mittelpunkt dieses Unterrichts. Im dritten Quartal wählen die Schüler und Schülerinnen selbst ein Thema. Im vierten Quartal gibt es manchmal eine englische Themenwoche und es ist Raum für kleinere, eigene Projekte.

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7. bis 9. Schuljahr, die Zeit in der O

Projektlernen in der O-Gruppe
Das Projektlernen der O-Gruppen umfasst die Bereiche Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften. Die Schüler und Schülerinnen zeigen den Lehrern und Lehrerinnen immer wieder, wo die Zusammenhänge bestehen oder bringen sie dazu diese aufzuspüren. Wenn beim Aussuchen des eigenen Themas im Projekt „Wasser" die Wahl auf den „Untergang der Titanic" fällt, kann die Tragik des Ereignisses, das Streben des Menschen nach Größerem genauso im Fokus stehen wie die Frage, warum ein Schiff überhaupt schwimmt, obwohl Metall nachweislich schwerer als Wasser ist.

Beim Projektlernen geben die Lehrer und Lehrerinnen die Themen vor. Sie überprüfen ihre Arbeit immer wieder neu, indem sie Fragen stellen:
„Was ist wirklich wichtig?". „Welches Grundlagenwissen ist nötig?". „Wo finden sich Parallelen, die Orientierung geben?".
Pro Jahr stehen etwa drei große Themenbereiche im Mittelpunkt. Beispiele sind Darmstadt, Erde, Wasser, Gesundheit, ein Flug durch die Geschichte oder Energie.

Leistungsmessung und Feedback
„Wo stehe ich mit meiner Leistung im Vergleich mit meinen Mitschülern und Mitschülerinnen?" „Habe ich mein Bestes gegeben?" Diese Fragen werden für unsere Schüler und Schülerinnen ab der siebten Klasse immer wichtiger. Noten gibt es bei uns zum ersten Mal im 9. Schuljahr. So werden die Jugendlichen behutsam an die vergleichende Beurteilung ihrer Leistungen herangeführt.

Dabei gilt wie in den unteren Stufen unser Prinzip: Stärken weiter ausbauen und bei individuellen Schwächen individuell fördern. In der Sekundarstufe gibt es bei uns schriftliche Tests, wie an anderen Schulen auch. Wenn ein Schüler oder eine Schülerin bei einer Leistungskontrolle nicht erfolgreich ist, führen wir mit ihm oder ihr ein Gespräch über das Lernproblem und suchen gemeinsam einen Weg, wie die Leistung verbessert werden kann.

Eine Besonderheit der Freien Comenius Schule ist, dass die Jugendlichen in fast allen Lernbereichen die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeiten bei Präsentationen unter Beweis zu stellen. Nicht bestandene Tests oder unzureichende Präsentationen können wiederholt werden, wenn die Schüler und Schülerinnen zeigen, dass sie sich mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt haben.

Wir wollen erreichen, dass die Jugendlichen sich über ihre weiteren schulischen und beruflichen Ziele Gedanken machen. Dieser Prozess erstreckt sich oft bis ins 10. Schuljahr und führt häufig zu einer erstaunlichen Leistungssteigerung.

Ein Jahr intensive Vorbereitung in der A-(Abschluss-) Gruppe mündet in eine staatliche externe Abschlussprüfung, mit der die Schulzeit an der Freien Comenius Schule endet.

Praktika und Praxislernen
„Alles, was ich bin...ist ein Träumer, ein Poet...", intoniert Udo Jürgens. Ein Star hat da sicher gut singen. Beim Eintritt in die Arbeitswelt ist Realitätssinn gefragt. Praktika sind neben den Schülerfirmen ein wichtiges Element des Praxislernens an der Freien Comenius Schule. Vier Praktika von jeweils zwei Wochen Dauer absolvieren die Schüler und Schülerinnen unserer Schule. Dazu kommt eine konzentrierte Vor- und Nachbereitung mit einer Praktikums-Präsentation.

Meinungen zu den vielfältigen Praktika an der FCS:

„In meinen zwei bisherigen Praktika habe ich gesehen, wie unterschiedlich die Berufe Schneider und Gärtner sind - sowohl von der Tätigkeit her, die man ausübt, als auch von den Anforderungen her, die an einen gestellt werden!", sagt eine Schülerin aus dem 8. Jahrgang.
„Ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt, Floristin zu werden, die 14 Tage waren o.k., ich habe viel gelernt, drei Jahre lernen und den Beruf ausüben möchte ich allerdings nicht!", meint eine Schülerin aus dem 7. Jahrgang nach ihrem ersten Praktikum.
„Wichtig ist auch, dass wir die Praktika im Unterricht vor- und nachbereiten", sagen zwei Schülerinnen, beide im 9. Jahrgang.

Schülerfirmen
An der Freien Comenius Schule werden seit einiger Zeit zwei Schülerfirmen betrieben, ein Schreibwarenladen und ein Schulcafé. Schülerfirmen sind Unterrichtsprojekte, in und mit denen die Schüler und Schülerinnen praktische Arbeitserfahrungen machen und erste betriebswirtschaftliche Kenntnisse erwerben können. Mit den Firmen betreiben die Schüler und Schülerinnen ein reales Geschäft bzw. bieten Dienstleistungen gegen Bezahlung an und werden dabei pädagogisch begleitet. Der Schreibwarenladen wurde zunächst ausschließlich von Schülern und Schülerinnen mit besonderem Förderbedarf geführt, inzwischen hat sich der Kreis der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen erweitert.
Im Schulcafé gibt es abwechselnd intensive Projektphasen mit Begleitung durch Teammitglieder und solche, in denen ein festes Team aus Schülern und Schülerinnen das Schulcafé weitgehend in Eigenregie betreibt. Im Schulcafé-Team arbeiten Schüler und Schülerinnen mit und ohne besonderen Förderbedarf zusammen.

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