FCS-Motto
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Freie Comenius Schule Darmstadt - Wir machen Schule !

Ehemalige

 Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes.
Cornelius Gurlitt (1850-1938, Kunsthistoriker)


Rückblicke

Leon S., 26 Jahre

Florian S., 26 Jahre

Christoph M., 21 Jahre

Meike N.

Melanie F., 20 Jahre

Max B., 20 Jahre

Bericht einer Quereinsteigerin, Lisa S., 18 Jahre 

 

Leon S., 26 Jahre
Ich merke immer wieder, dass das Zuhören mir sehr geholfen hat. Im Morgenkreis mussten wir zuhören, wenn wir nicht den Redestein hatten. Was ich außerdem gelernt habe, ist soziales Lernen. Durch das soziale Umfeld in der Schule setzt man sich auseinander, lernt sachlich zu diskutieren und Konflikte mit Worten aus der Welt zu schaffen. Man hat auf eine gewisse Art und Weise gelernt, positiv zu streiten.

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Florian S., 26 Jahre
Die übergreifenden Lerngruppen fand ich gut, weil man zusammen gelernt hat. Man konnte andere fragen, auch die Älteren, und man bekam Hilfe. Man musste nicht gleich zum Lehrer rennen. Mir hat das soziale Miteinander sehr geholfen. Ich konnte mich später relativ schnell mit allen Leuten verständigen, besonders beim Wechsel auf die Regelschule konnte ich mich schnell zurechtfinden.

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Christoph Menzel, 21, Student, Mechanical Engineering in Brighton, UK
Ich denke, die Freie Comenius Schule hat mein heutiges Leben sowohl in akademischer als auch privater Hinsicht sehr geprägt. Von Beginn an wurden Grundlagen wie eigenständiges Denken, Fakten Hinterfragen und selbstständiges Lernen gefördert. Dies wurde vor allem durch die Projekt- und Präsentationsarbeit erreicht. Mir wurde einfach die Möglichkeit gegeben, Dinge, die mich von Grund auf interessierten, zu vertiefen und dies dann meinen Mitschülern bzw. Freunden zu erklären. Das war eine super Erfahrung. In projektorientierter Arbeit bin ich heute meinen Kommilitonen noch überlegen.
Auch praktische Arbeit wie die Leitung des Schülercafés, die eine hohe Verantwortung und gute Teamarbeit erforderte, war eine Erfahrung fürs Leben und beeinflusst mich heute noch. Sehr positiv ausgewirkt hat sich auch das gute Klima, was durch motivierte und innovative Lehrkräfte gefördert wurde. Auch privat habe ich mit einigen Lehrern zu tun gehabt, was - entgegen verbreiteter Meinung - keine Probleme im Unterricht zur Folge hatte.

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Meike N., Studentin der Japanologie in Frankfurt am Main
Engagierte Lehrer, die genauso an Schülern als Personen interessiert sind, wie sie selbst ihre Persönlichkeit nicht hinter der Berufsfassade verstecken. Ein sehr breit gefächertes Angebot an Aktivitäten und die Möglichkeit, eigene Stärken zu verbessern, Vorlieben auszunutzen, daraus Können oder Wissen zu schöpfen.
Eine Atmosphäre, die weit weg ist von Aufgesetztheit, von dem Versuch, Schlechtes zu ignorieren und eine heile Welt vorzuspielen.

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Melanie Fehr, 20, Studentin der Komparatistik, Psychologie, Anglistik in Gießen
Ich habe den Eindruck, dass die Comenius Schule einem durch das spielerische Lernen die Gelegenheit gibt, länger Kind zu bleiben. Ich genieße außerdem, dass viele Freundschaften seit der ersten Klasse erhalten geblieben sind. Das lässt sich auf das Konzept der Schule mit kleinen Gruppen, Konfliktbewältigung im Gruppenrat etc. zurückführen.

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Max Bohm, 20, Student der Erwachsenenpädagogik, Psychologie und Soziologie in Frankfurt
Ich bin überzeugt, dass durch die Comenius Schule mein Organisations- und Kommunikationstalent gefördert wurde. Im Vergleich mit meinen Kommilitonen stelle ich fest, dass ich in der Lage bin, bessere Präsentationen zu halten.

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Bericht einer Quereinsteigerin, Lisa S., 18 Jahre
Als ich als neue Schülerin in den 9.Jahrgang an die FCS gehen sollte, hatte ich ganz andere Vorstellungen vom Schulalltag. Gleich am ersten Tag merkte ich die Unterschiede zur Regelschule. Die Anzahl der Schüler und Schülerinnen in den Klassen war kleiner, ebenso wie die Größe der Gebäude an sich.

Die gesamte O (7. bis 9. Jahrgang) passte zusammen in ein Klassenzimmer. Und auch die Lehrer und Lehrerinnen schienen kleiner zu sein. Nicht körperlich oder geistig, aber sie kamen einem nicht mehr so groß, allwissend und bösartig vor. Vielleicht hatte es auch etwas damit zu tun, dass die Lehrer und Lehrerinnen keine Nachnamen hatten,- um ehrlich zu sein, kenne ich bis heute nicht alle mit Nachnamen.

In den ersten Monaten merkte ich dann, dass es nicht schlimm war, auch mal seine Hausaufgaben zu vergessen, nur ärgerlich für einen selbst.

Ich lernte, dass ich nicht lerne, um nicht bestraft zu werden, sondern für mich selbst.

Anders war auch der Umgang unter uns Schülern. In der ganzen Zeit an der FCS habe ich nicht einmal erlebt, dass sich Schüler untereinander fertig gemacht haben. Streitigkeiten wurden oft untereinander geklärt.

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