FCS-Motto
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Freie Comenius Schule Darmstadt - Wir machen Schule !

Häufige Fragen

 

Welchen Abschluss können die Schüler und Schülerinnen an der Schule machen?
 
Die A-Gruppe (10. Jahrgang) macht eine Abschlussprüfung, die je nach Leistung zur Erlangung des Hauptschul-, Realschul-, oder Übergangs-Abschlusses zum Gymnasium führt.

Gibt es Mittagessen an der Schule?

Seit November 1996 werden die Schulmahlzeiten vor Ort zubereitet. Es gibt eine Großküche und eine "Mensa", die vom "Verein für Bildung und berufliche Förderung e. V." betrieben wird. Dieses "Küchenprojekt" bietet langzeitarbeitslosen Frauen Gelegenheit zu einem beruflichen Wiedereinstieg. Eine noch bessere Versorgung der Schüler und Schülerinnen mit warmen Mahlzeiten als bisher ist damit garantiert.

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Wie sind die Unterrichtszeiten?

Montags, Dienstags und Donnerstags 8.30 -15.30
Mittwochs 8.30 - 12.30 (Mittagessen möglich - Nachmittagsbetreuung möglich)
Freitags 8.30 - 12.30 (Mittagessen möglich)
Betreuungszeit ist jeden Tag ab 8.00 Uhr.
Für die Jugendlichen ab dem 7. Schuljahr beginnt der Unterricht bereits um 8.15 Uhr.

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Wie viel Schulgeld muss ich zahlen?

Die Freie Comenius Schule erhält nach dem Ersatzschulfinanzierungsgesetz Zuschüsse vom Land Hessen und von der Stadt Darmstadt. Zur Finanzierung - vor allem des günstigen Lehrer-Schüler-Schlüssels - müssen zusätzlich Elternbeiträge erhoben werden. Das Schulgeld wird nach dem Einkommen gestaffelt und von einer unabhängigen Stelle - der Allgemeinen Prüfungs- und Beratungsgesellschaft - berechnet.

Das monatliche Schulgeld liegt derzeit zwischen 195 Euro (Mindestsatz) und 380 Euro (Höchstsatz). Zusätzlich wird von jeder Familie derzeit ein monatliches Baugeld von 55 Euro erhoben. Geschwisterkinder erhalten - sofern sie gleichzeitig die FCS besuchen - eine Ermäßigung. Für das zweite Kind wird der Schulbeitrag auf 60% ermäßigt, der Schulbeitrag für jedes weitere Kind beträgt 50 Euro.

Eine vierköpfige Familie mit 2 Kindern im schulpflichtigen Alter, die die Freie Comenius Schule besuchen, zahlt bei einem verfügbaren Einkommen* von 2775 Euro ein einkommensabhängiges Schulgeld von 280 Euro für das erste Kind und von 168 Euro für das zweite Kind (Geschwisterermäßigung). Insgesamt zahlt die Familie 448 Euro einkommensabhängiges Schulgeld und 55 Euro Baugeld als einkommensunabhängigen Elternbeitrag.

Ein alleinerziehender Elternteil mit einem Kind zahlt bei einem verfügbaren Einkommen* von 1.305 Euro ein Schulgeld von 210 Euro monatlich. Insgesamt zahlt die Familie 210 Euro einkommensabhängiges Schulgeld und 55 Euro Baugeld als einkommensunabhängigen Elternbeitrag.

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Wer war Comenius?

Jan Amos Comenius, Theologe und Pädagoge (1592 bis 1670), gilt als Begründer der modernen Pädagogik. Er gründete Schulen, die Kinder unabhängig von Geschlecht und Herkunft besuchen durften. Unterrichtet wurde in der Muttersprache und nicht in Lateinisch. Er forderte die Pädagogen seiner Zeit auf, ihre Schüler durch sorgfältige Unterrichtsplanung und Anschauungsunterricht zu motivieren. Dies waren sensationell neue Ansätze zu seiner Zeit. Sein berühmtestes und am meisten verbreitete Werk war das Buch "Orbis Sensualium Pictus".

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Wie gestaltet sich der Schulweg für Kinder, die weiter entfernt wohnen?

Etwa die Hälfte der Schulkinder der FCS wohnt nicht in unmittelbarer Nähe der Schule, (Kranichstein, Arheilgen und Martinsviertel). Einige kommen z.B. aus Roßdorf, Wixhausen, Ober-Ramstadt, Eberstadt, der Heimstättensiedlung oder aus Bessungen. Sehr viele fahren bereits in den unteren Jahrgängen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule. Die Kinder können sich in der Regel sehr schnell orientieren und spätestens beim Umsteigen am „Luisenplatz" findet sich eine ganze Gruppe von FCS-Kindern, die den Rest des Schulwegs gemeinsam bewältigt. Oftmals bilden sich auch Fahrgemeinschaften ausgehend vom Wohnort . Ältere Kinder passen auf jüngere Schüler und Schülerinnen während der Fahrt zur Schule auf.

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Welche Möglichkeiten der Pausengestaltung gibt es?

Die Schülerinnen und Schüler können selbst wählen, ob sie die Pause lieber drinnen oder draußen verbringen, wobei das besonders attraktive Außengelände vor allem die jüngeren Kinder regelmäßig an die frische Luft lockt. Das sogenannte Wildgelände mit dem Ruthsenbach bietet Raum zum Ausruhen und für fantasievolle Spiele. Für die Nutzung des Wildgeländes gibt es klare Regeln, die allgemein anerkannt sind. Auf dem Bolzplatz, dem Klettergerüst, der Kletterwand und der Schaukel sind die Schülerinnen und Schüler körperlich gefordert und können sich austoben, während der Schulgarten und der Sandspielplatz eher zum entspannten Spiel einladen. Bei schlechtem Wetter bieten sich der Bewegungsraum, der Medienraum oder die Klassenräume mit verschiedenen Spielmöglichkeiten für die Gestaltung der Pause an.

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Wie sieht das soziale Leben meines Kindes aus, wenn es so lange in der Schule ist?

Aufgrund der langen Pausen - insbesondere in der U - haben die Kinder in der Schule viel Zeit für ihre Freunde. Wenn die Kinder sich außerdem nachmittags verabreden möchten, steht im M-Gebäude ein frei zugängliches Telefon, das alle Schüler für Festnetzanrufe kostenlos nutzen können, um mit den Eltern spontane Verabredungen abzustimmen. Oft ergeben sich auch Übernachtungen bei Freunden und Freundinnen, die weiter entfernt wohnen. So können alle viel Zeit miteinander verbringen.

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Wie ist die Sprachenfolge an der Freien Comenius Schule?

Englisch lernen die Kinder bereits in den U-Stammgruppen spielerisch, z. B. mit Liedern oder einem englischen Frühstück. Die 2. Fremdsprache ist ab dem 7. Schuljahr Französisch.

Interessierte Schüler und Schülerinnen können seit einigen Jahren ab etwa dem 5. Jahrgang einen von Eltern privat organisierten Spanischkurs belegen, der an zwei Nachmittagen (Mittwoch und Freitag) in den Schulräumen stattfindet. Für den Kurs wird eine Teilnahmegebühr erhoben.

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Wie können Kinder motiviert lernen, wenn sie keine Noten erhalten?

Lernmotivation und die Freude am Lernen braucht keine Ziffernnoten.
Noten sind ein extrinsischer Motivator für Schüler. Anstatt sich innerlich (=intrinsisch) für ein Thema zu motivieren, geht es in erster Linie um die Note. Noten sind häufig der einzige Grundetwas zu lernen. Noten motivieren zwar, aber nur, um eine gute Note zu bekommen. Nicht, um wahrhaftig etwas zu lernen.
Die Sinnhaftigkeit des Lernstoffes wird nicht hinterfragt: Das Thema muss gelernt werden, weil es im Lehrplan steht und geprüft wird. In der Regelschule geht es aufgrund dieser Tatsachen nicht darum, Wissen zu erlangen, sondern herauszufinden, was die Lehrer und Lehrerinnen in welcher Form erwarten.
Mit Noten können Schüler kontrolliert werden. Man kann sie als Belohnung und als Strafe einsetzen. Noten sind Angstmacher. Es lernt sich schlecht mit Angst. Viele Lehrer und Lehrerinnen sind ohne dieses Druckmittel hilflos.
Noten töten Kreativität. Anstatt interessante Aspekte eines Themas zu verfolgen, konzentriert sich der Benotete auf das, was benotet wird. Noten zwingen Schüler, nur die einfachsten Aufgaben anzugehen. Wer will denn schon eine schlechte Note haben, nur weil er mal was ausprobieren möchte?
Noten schaffen Hierarchien: Der Lehrer benotet, der Schüler wird benotet. Über ihn wird geurteilt. Diese Hierarchien stören oder zerstören Lehrer-Schüler-Beziehungen und Schüler-Schüler-Beziehungen. Sie erzeugen Eifersucht, Geheimniskrämerei und Angst. Der Noten-Wettbewerb demotiviert alle, die keine Chance auf den „Hauptpreis" haben. Noten tragen nicht dazu bei, mit jemandem zusammenzuarbeiten.
Die Note verhindert die Sicht auf den Weg, auf das Ziel. Kurzfristiges Denken ist die Folge. Darum lernen Schüler und Schülerinnen für einen Test und haben ein paar Wochen später alles vergessen.

Unsere Alternative sind jährliche Entwicklungsberichte, in denen die Schüler und Schülerinnen differenziert sehen können, welche Fähigkeiten sie im vergangenen Schuljahr erworben haben und erfahren, was sie noch lernen müssen.

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Wie kommen Kinder mit einem Schulwechsel auf eine Regelschule klar?

Ein Schulwechsel ist in der Regel immer eine schwierige Situation für ein Kind, unabhängig davon, welchen Schultyp es vorher besucht hat. Es hat sich gezeigt, dass der Übergang individuell doch sehr verschieden sein kann und mehr von der Persönlichkeit des Kindes als von der unterschiedlichen Schulart abhängt. Falls das Kind auf der neuen Schule in gewissen Fächern Lücken im Lernstoff feststellt, ist erfahrungsgemäß die Freude am Lernen ungebrochen, was einen zügigen Anschluss aus eigener Kraft garantiert.

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Kann mein Kind Abitur machen, wenn es die ersten zehn Schuljahre auf einer freien reformpädagogischen Schule verbracht hat?

In der 10. Jahrgangsstufe bereiten sich die Schüler und Schülerinnen auf den Haupt- oder Realschulabschluss oder den Übergang auf eine weiterführende gymnasiale Oberstufe vor. Sie werden am Ende des 10. Schuljahr extern geprüft. Seit der Schulgründung im Jahre 1986 haben viele Schüler und Schülerinnen der Freien Comenius Schule den Abschluss mit Befähigung für den Übergang auf eine weiterführende gymnasiale Oberstufe bestanden und später dann Abitur gemacht. Sehr beliebt ist der Wechsel auf das Oberstufengymnasium Bertolt-Brecht-Schule im Darmstädter Bürgerpark.

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