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Freie Comenius Schule

Ein Platz zum Leben, Lernen und Wachsen...

... in Stichworten:

1986 gegründet, über 30 Jahre Erfahrung.

Inklusiv, schulformübergreifend, ganztägig.

Jahrgänge 1. bis 10.

Altersgemischte Gruppen.

Kinder und Jugendliche gestalten mit.

Fächerübergreifend und Neugier weckend.

Kreativ und selbstvertrauend.

»Alles fließe aus eigenem Antrieb.« 

Johann Amos Comenius,

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Sie haben Fragen rund um die FCS? Gerne.

Sprechen Sie uns direkt an:

Telefon: 06151 7347290

Sprechzeiten: Mo – Fr 7.30 – 13.00 Uhr

Oder schreiben Sie uns eine E-Mail:

Der Werkstatt-Gedanke

In der FCS versuchen wir, durch das Angebot vieler verschiedenen Werkstätten
(Holz -, Mal-, Druck-, Ton-, Textil- , Musik und Theaterwerkstatt)
theoretisches Wissen mit praktischem Handeln zu verbinden.
Auf dieser Seite möchten wir Ihnen diese bereichernde Arbeit näher bringen.

 

Holzwerkstatt, Arbeitslehre

Bobby hat die Vision, ein cooles Gefährt mit Motorantrieb zu bauen. Kürzlich hatte er zusammen mit einem Mitschüler mit viel Eifer und Geduld einen ausrangierten Zwei-Taktmotor wieder gangbar gemacht. Dieser soll jetzt als Antrieb dienen. Adam hat einen alten Fahrradrahmen mitgebracht, der inzwischen kaum mehr wiederzuerkennen ist. Die Hälfte ist schon abgesägt. Blöd nur, dass die Achse so schwierig zu bauen ist. Die Kugellager fehlen. Erstmal muss nun der Rahmen aus Holz herhalten. Das wird schon noch!


Die Druckwerkstatt

Stolz hält Tobi seinen Druckstock hoch. „Das hab` ich gemacht!“, strahlt er und deutet auf die bunten Abzüge. Sie hängen jetzt an der Wäscheleine zum Trocknen.
Sie sind das Ergebnis geduldigen Ritzens, kräftigen Walkens und genussvollen Experimentierens mit verschiedenen Druckfarben.
Auf diese Weise entstanden in der Druckwerkstatt schon viele Bilder, die beispielsweise als Postkarten oder zur Illustration eigener Texte genutzt werden konnten.
Und auch diese können hier ganz im Sinne von Celestin Freinet gesetzt und gedruckt werden.

Die Malwerkstatt

„Das Wetter ist so schön! Können wir heute draußen malen?“, fragt Soley mit künstlerischer Begeisterung in den Augen. Im Sommer stehen die Kinder gerne mit Pinseln in der Hand an den Staffeleien draußen auf dem Schulhof.
Im Winter und bei Regen wird mit unterschiedlichen Farben und Techniken zu vielfältigen Themen in der Malwerkstatt gemalt, gezeichnet und gestaltet.
Mal- und Druckwerkstatt teilen sich übrigens einen großen Raum.

Die Töpferwerkstatt

Egal ob eine einfache Daumenschale oder ein Kerzenständer, eine selbstgeformte Tasse oder ein großes bildnerisches Kunstwerk - hier ist alles möglich: Zumindest alles aus Ton.
Nach ausreichender Trocknung werden die Tonarbeiten im großen Ofen gebrannt und mit Engobe oder Glasur verziert. Nachdem die Schüler_innen hier ein Diplom erworben haben, können sie in den Pausenzeiten die reich ausgestattete Töpferwerkstatt selbstständig nutzen.

Die Textilwerkstatt

„Birgit, mein Unterfaden verwurschtelt sich immer! Kannst du mir mal helfen?“
„Wie ging das nochmal mit dem Maschenaufnehmen?“
„Wo sind denn die Filznadeln hingekommen?“
Alltägliches Stimmengewirr in der Textilwerkstatt.
Hier wird genäht, gehäkelt, gefilzt und viel ausprobiert, was mit Stoff, Faden, Wolle, Perlen und anderen Bastelmaterialien möglich ist. Mal mit Erwachsenen, mal selbstorganisiert.

Der Garten

Die FCS ist von Grün umfangen - vieles ist wild, an manchen Stellen ist es auch selbst angelegt. Gleich an mehreren Stellen werden Gärtchen und Beete von Schülerinnen und Schülern gepflegt. Bepflanzt werden sie von den Kindern in Eigenarbeit, in Eltern- und Lehrerangeboten.
Vor allem im Frühjahr haben unsere Gärten Hochsaison und zur Erntezeit sieht man dann die Kinder mit Tomaten, Kräutern und Beeren durch die Schule ziehen.

O-Küche

Ab dem 7. Jahrgang gibt es das Fach „Arbeitslehre“. Ein wichtiger Teilbereich dieses Faches ist die Hauswirtschaftslehre.
In der O-Küche wird gemeinsam gekocht und gebacken, gelernt, was Hygiene bedeutet und was man im Umgang mit Lebensmitteln alles beachten muss.
In der O-Küche bereiten Schüler*innen-Gruppen unterstützt von Eltern auch für Schulfeste die Verpflegung zu. So bestimmt auch auf der Karte beim nächsten Sommerfest: Pommes frites, Waffeln und Suppen.

 

„Alles soll wo immer möglich den Sinnen vorgeführt werden, was sichtbar dem Gesicht, was hörbar dem Gehör, was riechbar dem Geruch, was schmeckbar dem Geschmack, was fühlbar dem Tastsinn. Und wenn etwas durch verschiedene Sinne aufgenommen werden kann, soll es den verschiedenen zugleich vorgesetzt werden.“

Jan Amos Comenius 1532

Werkstätten

 

 

 

Die Werkstatt-Texte sind unter dem nebenstehenden Link auch in einfacher Sprache abrufbar.